Willkommen

Bei Aktivitäten lernen wir uns besser kennen und erleben oft unvergessliche und lustige Momente. Wir laden alle Frauen in der Gemeinde ein, bei uns mitzumachen. Es lohnt sich!

Über uns

Der Frauenverein Wildberg-Ehrikon ist ein politisch unabhängiger und konfessionell neutraler Verein. Gerade heute in unserer schnelllebigen Zeit, wo alles rasch wechselt und morgen schon wieder vieles von gestern ist, braucht es einen Verein wie den unseren.

Der Verein besteht aus Aktiv- und Freimitgliedern. Mitglied kann jede Frau werden. Die Mitgliedschaft wird durch Bezahlung des Jahresbeitrages von CHF 30.00 erworben. Zur Zeit hat der Verein rund 110 Mitglieder.

Engagement

 Gemeinnützige Tätigkeiten in der Gemeinde:

  • Unterstützung der Jugend und älterer Menschen 
  • Förderung des Zusammengehörigkeitsgefühls
  • Pflege von Kontakten und Geselligkeit   

 

Miteinander und Füreinander

Wir setzen auf Solidarität und Zusammengehörigkeit, denn wir wissen, dass wir zusammen mehr erreichen.

Spass

Freude und Spass sind stets garantiert.
Über 100 Jahre mit Stil und Klasse!

Neutral

Wir sind politisch neutral und konfessionell unabhängig.

Was uns antreibt

Gemeinsame Anlässe – Besichtigungen - Kulturspass – Bewegung-Adventsfenster

Der Vorstand

Maya Widmer
Präsidentin
Sabine Urban-Meens
Kassiererin
Cornelia Kübler
Aktuarin

Geschichte

Die Gründung des Frauenvereins geht zweifelsohne auf das letzte Jahrhundert zurück. Die Berichte, aus denen die Vereinstätigkeit ersichtlich wäre, sind leider unauffindbar. Liegen die Bücher vielleicht verstaubt auf irgendeinem Estrich, oder sind sie in einen Ofen gewandert? Schade wäre es!

Die ersten Eintragungen im heutigen Protokollbuch gehen auf das Jahr 1922 zurück. Damals zählte der Verein 24 Mitglieder. Er verstand sich als gemeinnützige Institution und nahm sich vor, genau wie in Schalchen, vor allem den Nähschulunterricht zu betreuen, weil man ihn als etwas Lebenswichtiges für zukünftige Hausfrauen empfand. Wie haben sich doch die Auffassungen in unserer Wegwerfgesellschaft gewandelt.

Nach dem Ersten Weltkrieg, als unser nördlicher Nachbar in einer gewaltigen Inflationswelle zu ertrinken drohte, halfen Wildberger Frauen deutschen Familien mit ihren Spenden. 1956 sammelten sie für das im Aufstand gegen die russische Besatzungsmacht stehende Ungarn. 1960 hatten sie eine offene Hand für notleidende Algerier, und zwischen 1972 und 1978 übernahmen sie eine Patenschaft für Vietnam, im Jahr 1978 traten sie dem Verein zur Förderung geistig Invalider im Zürcher Oberland bei. Der Wohltätigkeitsbazar zugunsten dieses Vereins wurde im folgenden Jahr zu einem Riesenerfolg: Der „Stiftung zur Palme“ in Pfäffikon konnten 40‘000 Franken überwiesen werden. 1931 führte der Frauenverein einen Säuglingskurs durch, und ein Jahr später traten die Frauen der „Mütterberatungsstelle Turbenthal, Wila, Wildberg“ bei, die unter der Leitung der beiden Turbenthaler Ärzte im Wohfahrtshaus „Hirschen“ in Hutzikon ihre Arbeit aufnahm.

Herzliche Verbundenheit mit ihren Mitbürgern spricht aus einem Aufruf aus dem Jahr 1983. Er forderte die Frauen zu tätiger Mithilfe bei der Betreuung der Kranken auf, wenn die Hauspflegerin überlastet oder anderweitig besetzt sei.

Alle paar Jahre gehen die Frauen auf Reisen, die das Zusammengehörigkeitsgefühl stärken und neue Freundschaften knüpfen. Ein Höhepunkt im Vereinsleben war die dreitätige Reis an die Festspiele in Verona im Jahr 1982.

(Auszug aus der Chronik der Gemeinde Wildberg, 1985)